Gesellschaftliche Verantwortung als Unternehmensaufgabe

Gesellschaftliche Verantwortung ist für die DEA selbstverständlicher Teil des täglichen Geschäfts und fester Bestandteil unserer Unternehmenspolitik und -kultur. Unternehmerischer Erfolg und Verantwortung für das gesellschaftliche Umfeld sind für die DEA zwei Seiten derselben Medaille.

Das soziale Engagement der DEA ist dabei nicht auf die Fürsorge für unsere Mitarbeiter beschränkt. Vielmehr nehmen wir in den Ländern und Regionen, in denen wir tätig sind, auch eine gesellschaftliche Verantwortung wahr. Mit sorgfältig ausgewählten Projekten leisten wir einen nachhaltigen Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort. Wir identifizieren langfristig wichtige gesellschaftliche Themen und greifen diese in unserem Engagement auf. Dies geschieht stets im Einklang mit der Tradition eines Landes und seinen Entwicklungszielen.

 

Deutschland

Ausbildung junger Menschen fördern

Eine gute Ausbildung entscheidet in der Regel darüber, welche beruflichen Chancen junge Menschen später haben werden und wie erfolgreich ihre Zukunft aussehen wird. Die DEA finanziert daher im Umfeld der deutschen Betriebsstandorte in Friedrichskoog, Völkersen, Wietze und Schechen die Ausbildung für junge Menschen, deren Bemühungen um einen Ausbildungsplatz nicht erfolgreich waren. Frühe Elternschaft, abgebrochene Schulausbildung, sprachliche Barrieren – es gibt viele Gründe, die jungen Menschen die Suche nach einer Ausbildungsstelle schwer machen. Mit unserem Engagement wollen wir benachteiligten Jugendlichen eine Chance auf eine Berufsausbildung geben.

Das Ausbildungssponsoring läuft seit 2004, seitdem hat die DEA für 72 Auszubildende die Finanzierung übernommen. Die DEA wählt Ausbildungsbetriebe und Auszubildende aus und übernimmt Ausbildungsvergütung und Sozialbeiträge. Maßschneiderin und Altenpflegerin, Zahnarzthelferin und Frisörin, Elektriker und Fotograf, Kfz-Techniker und Tischler – das Spektrum ist breit gefächert. Bei der Wahl der Ausbildungsbetriebe werden kleine Handwerksbetriebe im Umfeld unserer Betriebe bevorzugt, die normalerweise zu klein wären, um einen Ausbildungsplatz anzubieten. Auf diese Weise wird auch das Handwerk vor Ort unterstützt.

Musikstipendiaten 2014: Victoria Putterman, Miriam Helms Ålien, Mari Askvik og Kristin Hammerseth

Norwegen

Stipendien für aufstrebende Nachwuchsmusiker

An junge norwegische Musiktalente richtet sich das Stipendienprogramm, das DEA, der Norwegische Forschungsrat und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Jahr 2000 ins Leben gerufen haben. Es unterstützt talentierte Musikstudenten aus Norwegen und ermöglicht ihnen einen Studienaufenthalt in Deutschland. Über die finanziellen Zuwendungen hinaus möchten wir so zu einer Vertiefung des interkulturellen Austausches zwischen Norwegen und Deutschland beitragen.

Jedes Jahr werden bis zu vier Stipendien mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Monaten vergeben. Seit Gründung des Programms haben mehr als 65 vielversprechende Nachwuchskünstler das Stipendium zur Perfektionierung ihres musikalischen Könnens genutzt. Das Musikstipendium gehört damit zu den bedeutendsten privaten Initiativen der Begabtenförderung für Studierende der Musik in Norwegen.

Ägypten

Nachhaltig Wirtschaften im Nildelta

Im ägyptischen Nildelta hat DEA den örtlichen Bauern im Rahmen eines innovativen und nachhaltigen Projekts ermöglicht, höhere Erträge auf den Feldern zu erzielen und dadurch auch ein wirtschaftlich besseres Leben mit ihren Familien zu führen. Das Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Umstellung von konventioneller zu ökologischer Agrarwirtschaft gelingen kann.

Unser Projektpartner war die Lotus Organic Herbs and Spices, eine Tochter der ägyptischen SEKEM. SEKEM produziert Bio-Lebensmittel, Gesundheitsprodukte und Textilien aus ökologischem Anbau.

Die SEKEM-Spezialisten haben in sechs Dörfern Boden- und Wasserproben entnommen und analysiert. Anhand dieser wurde ermittelt, welche Pflanzen (insbesondere Gewürze) am sinnvollsten und wirtschaftlichsten angebaut werden können. Die Bauern werden über mehrere Jahre von der SEKEM mit dem Ziel betreut, eine bessere und vor allem biologische Bewirtschaftung ihres Bodens zu erreichen. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Während DEA davon einen Großteil übernimmt, stellt die Firma Lotus ihr Know-how und ihre Experten zur Verfügung.