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Stavanger, 21.06.2017

Wichtiger Meilenstein: Feldesentwicklungs- und Betriebsplan für die Felder Njord und Bauge von den Behörden genehmigt

Das Ministerium für Erdöl und Energie hat den Feldesentwicklungs- und Betriebsplan (PDO) für die Felder Njord und Bauge in der Norwegischen See genehmigt.

Die Felder Njord und Bauge in der Norwegischen See

Die Plattform Njord A und der Lagertanker Njord Bravo sollen modernisiert werden, um die Lebensdauer der Felder Njord und Hyme zu verlängern. Die Planungen sehen vor, das Bauge-Feld über die bestehende Infrastruktur des Hyme-Feldes zu entwickeln und an die Njord-Plattform anzuschließen. Die Gesamtbruttoinvestitionen für beide Felder betragen insgesamt rund 2 Milliarden Euro (19,8 Milliarden Norwegische Kronen). Der Produktionsstart wird für das 4. Quartal 2020 erwartet.

„Die Genehmigung des Feldesentwicklungs- und Betriebsplans ist ein wichtiger Meilenstein für die Projekte. Njord und Bauge sind Felder von Relevanz auf dem norwegischen Festlandssockel und haben eine zentrale Bedeutung im Portfolio von DEA”, sagt Hans-Hermann Andreae, Managing Director von DEA Norge. DEA Norge hält Beteiligungen von 50 % am Njord-Feld und von 27,5 % am Bauge-Feld.
„Durch dieses Projekt soll die Förderung im Njord-Feld bis 2040 weitergehen. Sowohl dieses Erschließungsprojekt als auch die Verlängerung der Lebensdauer sind wichtige Faktoren für die norwegische Öl- Und Gasindustrie“, so Andreae weiter.

Njord Lite
Njord Plattform in der Kværner-Werft

Weitere Informationen

Olaf Mager                                                             
Leiter Externe Kommunikation                                
T  +49 40 6375 2877                                               
M +49 162 273 2877                                               

Frank Meyer
Manager Externe Kommunikation
T +49 40 6375 2759
M +49 162 273 2559

 

Hintergrund

Fakten zu Njord – Erweiterung der vorhandenen Plattform

  • Beginn der Ölförderung im Jahr 1997

  • In Njord wird seit 6.821 Tagen gefördert, und es wurden bisher 54 Bohrungen durchgeführt. Für das Feld sind 10 neue Förderbohrungen geplant.

  • 2016 wurde die Plattform Njord A nach Stord in das Kvaerners-Trockendock geschleppt, wo sie derzeit modernisiert wird. Der Lagertanker Njord Bravo wurde nach Kristiansund an Land geschleppt. Die Vertragsvergabe für die Modernisierung plant das Konsortium im Jahr 2018 zu vergeben.

  • 2P-Reserven (zertifiziert von der RPS Group): 138 Mio. Barrel Öläquivalent (brutto)

  • Investitionen für Njord Future: ca. 1,7 Mrd. Euro

Partner: DEA Norge AS 50 %, Statoil (Betriebsführer) 20 %, Engie E&P Norge AS 20 %, Faroe Petroleum 7,5 % und VNG Norge AS 2,5 %.

Fakten zu Bauge – Neues Feld

  • Etwa 16 km nordöstlich der Plattform Njord A.

  • Das Feldesentwicklungskonzept sieht u.a. eine Fördereinrichtung auf dem Meeresboden, zwei Ölförderbohrungen und eine Wasserdosierpumpe vor.

  • 2P-Reserven (zertifiziert von der RPS Group): 59 Mio. Barrel Öläquivalent (brutto)

  • Investitionen: ca. 400 Mio. Euro

Partner: DEA Norge AS 27,5 %, Statoil (Betriebsführer) 35 %, ENGIE E&P Norge AS 10 %, Point Resources AS 17,5 %, Faroe Petroleum Norge AS 7,5 %, VNG Norge AS 2,5 %.

DEA Norge verfügt über ein solides und vielversprechendes Portfolio mit Lizenzen und Projekten in allen wichtigen Phasen der Upstream-Wertschöpfungskette in der Nordsee, der Norwegischen See sowie in der Barentssee. DEA ist Betriebsführer des Dvalin-Entwicklungsprojekts und in Norwegen als Partner beteiligt an 11 produzierenden Feldern sowie an weiteren vielversprechenden Fündigkeiten wie Alta, Snadd, Bauge und Skarfjell. Darüber hinaus hält DEA Anteile an attraktiven Explorationslizenzen als Betriebsführer und Partner entlang des Norwegischen Kontinentalschelfs. DEA ist seit mehr als 40 Jahren über ihre Tochtergesellschaft DEA Norge in Norwegen präsent.

DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdöl und Erdgas mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 118 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts. DEA ist mit ihren rund 1.150 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko beteiligt.

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