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Hamburg, 28.07.2015

DEA veröffentlicht HSE-Programm 2015

DEA veröffentlicht erstmals das unternehmenseigene HSE-Programm und informiert damit über die Aktivitäten in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheit und Umweltschutz.

Mit der Veröffentlichung des Programms dokumentiert DEA einmal mehr, welchen hohen Stellenwert der Schutz der Mitarbeiter und der Umwelt im Unternehmen haben:

HSE-Programm 2015 (PDF | 6.4 MB)

Der Vergleich von Umweltkennzahlen innerhalb des internationalen Verbands der Öl- und Gasproduzenten IOGP und die Anforderungen aus der neuen EU-Offshore-Richtlinie sind nur zwei der vielfältigen Themen aus dem HSE-Programm 2015.

Umweltkennzahlen

DEA stellt ihre Umweltdaten für die jährliche Erhebung des internationalen Verbands der Öl- und Gasproduzenten IOGP zur Verfügung. Ziel dieser Erhebung ist es, Bezugswerte (Benchmarks) für die Industrie-Emissionen und den Energieverbrauch pro Produktionseinheit zu ermitteln. Mitglieder der IOGP übermitteln die Daten ihrer weltweiten Aktivitäten. Danach zählt DEA zu den Leistungsträgern der Branche.

Die nachfolgende Tabelle stellt für fünf Parameter die Leistungen der DEA im Vergleich zum Durchschnitt dar.

EU-Offshore-Richtlinie

Die Europäische Union hat 2013 eine neue Richtlinie über die Sicherheit von Offshore-Erdöl- und Erdgasaktivitäten entwickelt und veröffentlicht. Die Richtlinie legt die Mindestanforderungen zur Vermeidung von schweren Unfällen bei Offshore-Erdöl- und Erdgasaktivitäten sowie zur Begrenzung der Folgen von Unfällen fest, die sich trotz der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen ereignen. Die Richtlinie wird bis Mitte 2015 in nationales Recht umgesetzt. Ziel dieser Richtlinie ist es,

  • die Häufigkeit von schweren Unfällen so weit wie möglich zu verringern und ihre möglichen Folgen für die Umwelt und die Küstengebiete zu begrenzen,
  • Mindestbedingungen für die sichere Offshore-Exploration und -Förderung von Erdöl und Erdgas festzulegen,
  • mögliche Unterbrechungen der heimischen Energieproduktion in der Union zu verringern und
  • die Notfallmechanismen im Falle eines Unfalls zu verbessern.

Die Richtlinie schreibt vor, dass bestehende Anlagen noch bis 2018 den geltenden nationalen Vorschriften entsprechen dürfen. Alle neuen bzw. geplanten Anlagen müssen bis Juli 2016 die Anforderungen der Richtlinie erfüllen. DEA hat proaktiv ein Projekt ins Leben gerufen, um die Anforderungen dieser Richtlinie vor Ablauf der vorgeschriebenen Fristen umzusetzen.

Folglich wurden alle Aktivitäten der Vorbereitungsphase wie geplant abgeschlossen und die Umsetzung der Anforderungen der EU-Richtlinie über die Sicherheit von Offshore-Erdöl- und -Erdgasaktivitäten, z.B. Gefährdungsbeurteilung bei Schadensfällen, wird in den betroffenen Betrieben weiter vorangetrieben.

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