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Hamburg, 28.03.2017

DEA bereitet zwei Ablenkungsbohrungen vor

Die DEA Deutsche Erdoel AG plant die Ablenkung von zwei bereits bestehenden Bohrungen. Durch die Ablenkung der beiden Produktionsbohrungen Völkersen-Nord Z6 und Völkersen-Nord Z4a sollen Erdgasreserven in rund 5.000 Meter Tiefe erschlossen werden. Diese Ablenkungen sollen von den bestehenden Förderplätzen in der Nähe von Grasdorf aus durchgeführt werden. Der Aufbau der dafür erforderlichen Bohranlage ist im Juni geplant. Die vorhandenen Bohrungen werden in großer Tiefe abgelenkt. Das Projekt Völkersen-Nord Z4a wurde der Öffentlichkeit bereits im September 2015 vorgestellt. DEA greift die Planungen nunmehr wieder auf und wird für beide Ablenkungen die unternehmenseigene Bohranlage T-160 nutzen.

Auf Basis der höchsten Umwelt- und Sicherheitsstandards weltweit wird DEA damit die sichere Produktion des umweltfreundlichsten fossilen Energieträgers fortsetzen und einen wichtigen Anteil zum Gelingen der Energiewende leisten. Zur Umsetzung der internationalen Klimaschutzziele wird Erdgas aufgrund der niedrigen CO2- Emissionen im Energiemix weiter an Bedeutung gewinnen und als Versorgungsbrücke zu den erneuerbaren Energien dienen. DEA wird die Entwicklung der regionalen Erdgasvorkommen sukzessive durch die systematische Ausarbeitung weiterer Projekte fortsetzen.

Die Erdgasförderung in Niedersachsen leistet einen großen Beitrag für die Versorgungssicherheit mit Erdgas in Deutschland. Das hier geförderte heimische Erdgas wird ausschließlich in Deutschland verbraucht.

Hintergrundinformationen

Mit einer jährlichen inländischen Erdgasförderleistung von rund 1,7 Milliarden Kubikmeter gehört DEA zu den großen Erdgasproduzenten in Deutschland. Durch die Förderung deutscher Erdgasvorkommen decken die Unternehmen der Branche rund 8 Prozent des gesamten inländischen Verbrauchs ab. Sie tragen damit wesentlich zur Reduzierung der Importabhängigkeit und zur Sicherung der Energieversorgung unseres Landes bei.

Die Bohranlage T-160 zählt zu den stärksten Bohranlagen Europas. Die elektrisch betriebene Tiefbohranlage mit einer Antriebsleistung von über 6.300 Kilowatt macht auch stark abgelenkte Bohrungen sowie Horizontalbohrungen mit Längen von mehr als 6.000 Metern möglich. Der Bohrturm der T-160 ist rund 62 Meter hoch.

Weitere Auskünfte

Derek Mösche
Pressesprecher
T  +49 40 - 63752670
M +49 162 - 2732670

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